

Endlich hat es einmal geklappt, daß FTM UK Einfluß auf eine SONY-Veröffentlichung nehmen konnte.
Unter dem Titel LIGHT YEARS - THE VERY BEST OF ELECTRIC LIGHT ORCHESTRA, erschien in England
bei EPIC 489039 2 eine Doppel CD zur 25 jährigen Singlekarriere von ELO. Vielen dank an Yvonne
Gilmer, Alexandra Rössler, SONY Deutschland und Austria und UK für diesen wirklich mal gut
durchdachten Sampler - und dazu noch zu Ehren der 25 Light Years Celebration. Erstmals befinden
sich alle 33 in England erschienen Single A-Seiten auf einer CD. Da zwei Singles als sogenannte
Doppel-A Seiten erschienen (frei nach dem Motto: "Radiostationen sucht Euch die besserer
A-Seite aus") sind es also 35 A-Seiten aus 33 Singles, plus 3 weitere Stücke, auf die ich
später noch eingehen werde. Das 10-seitige Faltblatt enthält einen Text von Rob Caiger über ELO
und diese 'Light Years', ein 86er Foto von Jeff und Bev und alle 22 in England erschienen
Picture Cover plus die 7" Picture Disc und das Cover der "The ELO EP". Die Titelreihenfolge
der beiden CDs ist nicht chronologisch geordnet:
TURN TO STONE / EVIL WOMAN / LIVIN' THING / TWILIGHT / TELEPHONE LINE / FOUR LITTLE DIAMONDS /
XANADU / LAST TRAIN TO LONDON / STRANGE MAGIC / MA-MA-MA BELLE / CONFUSION / ROCK 'N' ROLL IS
KING / THE WAY LIFE'S MEANT TO BE / CAN'T GET IT OUT OF MY HEAD / SECRET MESSAGES / CALLING
AMERICA / DON'T WALK AWAY / DON'T BRING ME DOWN / MR. BLUE SKY / SWEET TALKIN' WOMAN / I'M ALIVE
/ SHINE A LITTLE LOVE / TICKET TO THE MOON / ILLUSIONS IN G MAJOR / SO SERIOUS / NIGHTRIDER /
ALL OVER THE WORLD / HERE IS THE NEWS / THE DIARY OF HORACE WIMP / ACROSS THE BORDER / SHOWDOWN
/ HOLD ON TIGHT / WILD WEST HERO / DO YA / 10538 OVERTURE / GETTING TO THE POINT / ROCKARIA! /
ROLL OVER BEETHOVEN
Um diese Single Collection herzustellen, war man bemüht die original Single-Masterbänder für
das Mastern auf CD zu benutzen, folglich sind alle Songs die sich darauf befinden
"Single-Versionen", wobei man hier dazu sagen muß, daß sie fast alle mit den Album-Versionen
identisch sind. Entgegen der amerikanischen Praxis, fast alle Singles auf um die 3 Minuten
herunterzukürzen, hat dies in England nur bei 10 Singles Schule gemacht. Bei "10538 Overture"
wurde einfach der Schluß ausgeblendet, bei "Strange Magic" fehlt nur das Instrumental-Intro,
welches man allerdings so gut wie nie auf einem Sampler mit "Album-Versionen" findet.
"Nightrider" wird später ein und früher ausgeblendet, wie auch "Secret Messages" welches zwar
als "(Special Version from the LP)" untertitelt wurde, aber dennoch keinen Remix darstellt.
Bei "Rockaria!" fehlt der zu frühe Einsatz von Mary Thomas, bei "Shine A Little Love" fehlt
das Chor-Intro, bei "Rock'n'Roll Is King" das Intro und Outro. Echte gekürzte Versionen,
welche am Schneidetisch bearbeitet wurden sind "Roll Over Beethoven", wie wir es als
Single-Version kennen, "Ma-Ma-Ma Belle" welche um eine Refrain Zeile im 2.Chorus und um den
1. Introriff der 3. Strophe beraubt, durch einen langen aufsteigenden Celloton zusammengehalten
wird. Alle "Ma-Ma-Ma Belle" Singles, die 1974 bei Warner Brothers und United Artists (also
weltweit) erschienen sind, enthalten diese Single-Version. Genau wie auch die Version von
"Can't Get It Out Of My Head" welche in USA, Deutschland und UK um 2. Strophe, 2. Chorus, und
das halbe Zwischenspiel gekürzt wurde, und dies eigentlich kaum auffällt. Diese beiden
wirklichen Single-Versionen sind noch bisher noch auf keiner ELO-Kompilation erschienen. Die
Amerikaner veröffentlichten zwar 1995 mit der Epic / Legacy Kompilation "Strange Magic - The
Best Of Electric Light Orchestra" alle 27 USA Single A-Seiten Tracks plus 2 weitere Songs
(siehe hierzu Newsletter # 33), benutzen jedoch aber leider die Album-Versionen, was sehr
schade ist, da in USA wie oben schon erwähnt, auch Songs bis in die späten 70er hinein als
Single-Versionen gekürzt wurden, doch dies soll ein andermal das Thema sein. Somit bleibt
"Light Years" der erste definitive Single Sampler.
Von den drei zusätzlichen Songs ist der erste "Illusions In G Major" die B-Seite von "Can't
Get It Out Of My Head", und die ist garantiert keine Doppel-A-Seite gewesen, aber vielleicht
dachte jemand dem wäre so. "Do Ya" ist nicht in England erschienen, wurde aber hinzugenommen,
da es im "Rest der Welt" erfolgreich war. "Across The Border" ist sowohl die B-Seite von
"Don't Walk Away", als auch Bestandteil der 2. ELO-EP, die das "Four Light Years" Box-Set hätte
bewerben sollen, aber nie veröffentlicht wurde. Da aber auf der 1. EP vier A-Seiten Tracks
waren, dachte wohl jemand, daß dann auch alle vier Tracks der 2. EP zu A-Seiten erhoben würden.
Der Untertitel zu "Across The Border" besagt ja auch, daß man das Masterband von der EP
benutzte und nicht von der Single B-Seite, was allerdings keinen Unterschied zur Album-Version
macht. Eine Frage die am Ende noch offen bleibt ist folgende: Wenn man schon nicht streng
genommen nur A-Seiten ausgewählt hat, warum fehlt dann auch die einzigartige, nur UK erschienen
B-Seiten-Version von "One Summer Dream"? Sie ist ein echter Remix, und hätte somit den Kauf von
Originalsingles überflüssig gemacht.
Ist dem auch wirklich so? Nun ja, beim Durchhören sind mir so einige interessante Dinge aufgefallen. Vermutlich aus Ermangelung an Masterbändern wurden wohl einige Single-Versionen nachgestellt oder wie auch immer. "Twilight" kommt viel langsamer eingeblendet und hat fast das vollständige Überleitungsoutro. "Ma-Ma-Ma Belle" ist manchmal dumpf und manchmal hell, das könnte aber am defekten Originalband liegen, viel auffälliger ist aber die Tatsache, daß der aufsteigende Celloton hier absolut ohne Hall zu hören ist, anders als auf der Single, wo auch das Ende viel später erst ausgeblendet wird. "Four Little Diamonds" hat das Einzähl-Intro von Jeff mit dabei, welches sich zumindest auf meiner holländischen Single-Ausgabe für Deutschland nicht darauf befindet. Sollte noch jemandem was aufgefallen sein, nur her damit. Warum dies so ist, wird uns vielleicht Rob Caiger in der nächsten Ausgabe des FACE THE MUSIC MAGAZINES erklären. - gutt -
Dieses Jahr gibt es in Deutschland wieder ein Fantreffen, das Face The Music Germany
organisiert. Es findet am Samstag, den 5. September '98 in Stuttgart statt. Der
Veranstaltungsort ist das Novotel in Stuttgart-Stammheim. Der Eintrittspreis liegt bei 35,00 DM
- das abendliche Büffet ist darin bereits enthalten.
Das Programm bietet auch 1998 erneut einige Highlights: Zum ersten mal tritt ein ELO-Musiker bei
einem deutschen Fantreffen auf: Stargast Michael d'Albuquerque (ELO, Violinski) wird mit
Anekdoten aufwarten, sich Euren Fragen stellen und für Autogramme zur Verfügung stehen.
Weiterhin haben wir das Recht zur einmaligen Aufführung eines Konzertmitschnitts von ELO Part II.
Das legendäre Konzert mit den Thüringer Philharmonikern in Suhl am 19.6.97 wird in voller Länge
gezeigt werden. Natürlich gibt es wie immer auch Audio- und Videopräsentationen von raren
Stücken, eine Plattenbörse sowie einige Überraschungen. - dmh -
"Der größte Spezialeffekt des Films: Wahlbergs Figur Dirk Diggler ... ist laut Drehbuch von der Natur großzügig bedacht, genau gesagt mit 33 Zentimetern. Wahlberg trug eine Prothese, und, um die Voyeure bei der, ähem, Stange zu halten: Am Ende gönnt uns [Regisseur] Anderson auch einen lakonischen Blick darauf - und im Hintergrund intoniert das Electric Light Orchestra 'It's A Livin' Thing'" - dmh -
Nun ist sie auch bei uns käuflich zu erwerben: Die bereits im Oktober '97 in England erschienene
Move-Compilation 'Movements - 30th Anniversary Anthology'. Westside Records hat unter der
Bestellnummer WESX 302 eine 3er CD-Box mit Album-Tracks und allen Single A- und B-Seiten von
THE MOVE aus der Zeit bis 1970 zusammengestellt. Die 3 CDs befinden sich in einer einfachen
Pappschubbox, wobei sich in der ersten CD ein 12seitiges Booklet befindet, in der die MOVE-Story
beschrieben wird. Die anderen beiden CDs enthalten nur Faltblätter mit Bildern aus allen Epochen
der MOVE sowie von Coverabbildungen und Notenblättern. Echt schade, daß es keine De-Luxe-Ausgabe
geworden ist. Die Freude über die unzähligen Alternativversionen und Erstveröffentlichungen wird
leider nicht nur dadurch getrübt, sondern der vornehmlichste Kritikpunkt ist die Klangqualität,
da selbst die schon bekannten Aufnahmen nicht besonders warm klingen.
Disc One enthält das erste Album, welches allerdings nicht in Stereo sondern komplett in Mono
überspielt wurde. Unklar ist auch warum "Hey Grandma" das letzte Lied der ersten Albumseite,
nun als letztes Lied auf der zweite Seite nach "Cherry Blossom Clinic" erscheint. Die
Mono-Versionen die man bisher nicht kannte hören sich allerdings ziemlich flach an. Der erste
Alternativtrack ist "Disturbance (Undubbed Alternate Version)" welcher die
Zwischengitarrenschläge und das "Schreiende Ende" der endgültigen Version vermissen läßt.
Disc Two enthält das klanglich besser abschneidende Stereo Album "Shazam", wobei hier auch
wieder der "Fehlstart" von "Don't Make My Baby Blue" wie er nur auf den Original-LP-Ausgaben
von 1970 zu hören ist, fehlt. Neu auf dieser CD ist "(Here We Go Round) The Lemon Tree (Stereo
Single Mix)", und "Cherry Blossom Clinic (Stereo Mix)", letzterer ist am Ende länger als auf
den Stereo-Album-Versionen und läßt am Anfang noch den Toningenieur sprechen. Hochinteressant
ist "Fire Brigade (Early Undubbed Mix)", da hier die Strophen noch von Carl Wayne gesungen
werden und Roy Wood nur den Zwischenteil singt. Man erinnert sich, daß auf der letztendlich
erschienenen Singleversion Roy Wood alles alleine singt, sehr zum Ärger von Carl, für den nur
die "ooh's" übrigblieben. "Second Class (also known as She's Too Good For Me) (Backing Track)"
hat eigentlich nichts auf dieser Kompilation verloren, da es sich um ein Roy-Wood-Solostück
handelt, welches später auf seinem Album "Boulders" erschienen ist. Da Roy schon seit 1968
Stücke für sein Soloalbum auf die Seite legte, ist es auch nicht weiter verwunderlich, daß
dieser Backingtrack zusammen mit MOVE-Aufnahmen gefunden wurde. "Wild Tiger Woman Blues (Early
Undubbed Mix)" und "Curly Where's Your Girly (Early Alternate Mix)" sind Frühversionen.
"Something (Italian Language Version)" wird sehr ausdruckstark von Carl gesungen und klingt
durch den neuen Text fast wie ein anderer Song, aber auch hier läßt die Aussteuerung des
CD Mastering zu wünschen übrig. "Vote For Me" war ein B-Seiten Track für eine geplante "Cherry
Blossom Clinic" Single, welche aber nie erschien. Bisher war in Sammlerkreisen nur eine
zerkratze Acetat-Version im Umlauf, deshalb ist es schön den Song hier endlich richtig hören
zu können.
Disc Three enthält das Album "Looking On" und die Live EP "Something Else From The Move", welche allerdings schon vor dem Album "Shazam" erschien. Es wirkt hier nach "Looking On" zwar fehl am Platz, entschädigt aber dafür mit Songs, welche damals nicht auf die EP kamen. "Piece Of My Heart" hört sich hier echt gut rauh an, und nicht so gestriegelt wie die beiden BBC Studio-Versionen. "Too Much In Love" wurde vorher auch noch nie von THE MOVE gehört, und ist somit der zweite absolut neue MOVE Song. "(Your Love Keeps Lifting Me) Higher And Higher" war ebenfalls schon als BBC Version bekannt und kommt hier als Liveversion auch gut rüber. "Sunshine Help Me (Unedited Version)" erschien zwar schon 1968 auf der Live EP, allerdings mit um 90 Sekunden gekürztem Soloteil, weil eben auf so einer EP nicht unbegrenzt Platz zur Verfügung stand. Hier können wir zum erstenmal die ungekürzte Version hören, bei der Roy im langen Gitarrensolo noch die ersten beiden Melodiezeilen von "Strangers In The Night" eingebaut hat. Fazit: Schön auch mal andere Versionen und unveröffentliche MOVE Stücke zu hören, aber eine etwas luxuriösere Aufmachung und vorallen Dingen ein Remastering mit ausgeglichener Equalisation hätten die Sache perfekt machen können. Aus dem Material kann man noch was rausholen. - gutt -
NIGHT OF FEAR; I CAN HEAR THE GRASS GROW; FLOWERS IN THE RAIN; FIRE BRIGADE; WILD TIGER WOMAN;
BLACKBERRY WAY; CURLY; BRONTOSAURUS; WHEN ALICE COMES BACK TO THE FARM; TURKISH TRAM CONDUCTOR
BLUES; ELLA JAMES; TONIGHT; CHINATOWN; DO YA; CALIFORNIA MAN; DISTURBANCE; WAVE THE FLAG AND
STOP THE TRAIN; LEMON TREE; WALK UPON THE WATER; OMNIBUS; LIGHTNING NEVER STRIKES TWICE;
KILLROY WAS HERE; SOMETHING (ITALIAN VERSION).
An B-Seiten fehlen lediglich noch "Something", This Time Tomorrow", "What?", "Beautiful Daughter", "No Time", "Don't Mess Me Up". Da die letzteren vier Songs Albumtracks sind, werden sie auch nicht weiter vermißt. Eine gelungene Single-Zusammenstellung, welche mit dem italienischen "Something" einen tollen Bonus bietet. - gutt -
Aus Schweden kommen zwei weitere "One Night"-CDs, ONE NIGHT IN AUSTRALIA LIVE VOLUME ONE und
ONE NIGHT IN AUSTRALIA LIVE VOLUME TWO. Sie beinhalten die beiden deutschen ONE NIGHT-CDs von
SPV, erschienen aber bei CMC unter Lizenz vom Mediahaus Ströbel. Die Coverinformationen sind
fast identisch mit der deutschen Ausgabe, lediglich die Bandmitglieder sind nicht namentlich
aufgeführt. Phil Bates wird als Co-Produzent erwähnt, und ein Bild aus Paaren ohne Phil und Lou
ist im Booklet zu sehen, in dem sich auch noch ein Begleittext befindet. Beide CDs enthalten
die gleichen Informationen, nur daß sich bei Volume 1 die Schrift in blau und bei der Volume 2
in rot befindet. GO On De Luxe 3013-2 und 3014-2 sind die Bestellnummern der Alben, welche im
Puk Digital Mastering mit 20 Bit und im NoNOISE System remastert wurden. Der Klang hört sich
auch etwas besser an als auf der deutschen ONE NIGHT. - gutt -
Einmal Rock'n'Roller, immer Rock'n'Roller - dies trifft gewiß auf Dave Morgan zu, auch wenn er
zuletzt ja eher mit seiner christlich inspirierten Musik von sich reden machte: Am 28. Mai
konnte man Dave in der Stadthalle von Solihull erleben, wo er bei einem Sixties Revival Gig als
Bassist bei Gerry Levene and the Avengers auftrat (neben Richard Tandy, der ebenso mit von der
Partie war und Keyboards spielte).
Auch bei einem seiner eigenen Kirchenkonzerte in Birmingham zeigte Dave, was in ihm steckt, und spielte Rock'n'Roll Klassiker und ELO-Hits, begleitet von seiner Frau Mandy, die am Keyboard ihr Debüt gab, sowie einem befreundeten Gitarristen. Dieser erlaubte sich auch einem Spaß, indem er Dave nach dem Konzert "standesgemäß" von einer großen schwarzen Limousine abholen ließ. Ganz wie in den guten alten Tagen mit dem Electric Light Orchestra... - dmh -
ROY WOOD AND WIZZARD "Archive Series" nennt sich ein weiterer, alle Jahre wieder Woody-Sampler,
von Trojan lizensiert, die den gesamten Jet Records Back Catalogue gekauft haben. Rialto RMCD
219 erschienen 1997 in England mit einem vierseitiges Booklet und Begleittext. Auf 76 Minuten
zusammengepreßt enthält die CD folgende Titel:
OH WHAT A SHAME; EDDY'S ROCK; CRAZY JEANS; LOOK TRHU THE EYES OF A FOOL; RATTLESNAKE ROLL;
ANY OLD TIME WILL DO; THE RAIN CAME DOWN ON EVERYTHING; MARATHON MAN; ARE YOU READY TO ROCK;
THIS IS THE STORY OF MY LOVE (BABY); YOU SURE GOT IT NOW; WHY DOES SUCH A PRETTY GIRL SING
THOSE SAD SONGS; THE SONG; INTERLUDE; GET ON DOWN HOME; STRIDER; DREAM OF UNWIN; BENGAL JIG;
ROCK AND ROLL WINTER; EVERYDAY I WONDER; COME BACK KAREN.
Das liest sich auf den ersten Blick ganz gut, da es dieses mal vier erstmals auf CD erschienene Songs vom 2. Album "Introducing Eddy And The Falcons" enthält. Allerdings sind die Songs vom Eddy-Album hier alle leider sehr dumpf, und außerdem fehlt das Intro von "Eddy's Rock". "The Rain Came Down" wird auch nach knapp 4 Minuten ausgeblendet, genauso wie "Get On Down Home". Bei dem kann man noch nicht mal sagen, ob es die Album-Version oder die im Schlagzeugteil gekürzte Sampler-Version ist, da sie schon nach dem letzten gesungen Ton abgedreht wird. Schade, zu früh gefreut, diesen Sampler hätte man sicherlich besser gestalten können. - gutt -
SUPER! Am 7.11.97 spielte in Mannheim, in der "Alten Feuerwache", THE TREVOR BURTON BAND;
natürlich mit Richard Tandy. Pünktlich um 20:00 Uhr betrat ein Mann die Bühne, stimmte
kurz seine Gitarre, und ich dachte noch, aha, jetzt macht der Roadie den Soundcheck, bis ich
bemerkte: "Huch, daß ist ja Trevor Burton!" und dann ging's auch schon gleich los. Richard saß
Kaugummi kauend auf seinem Stammplatz am rechten Bühnenrand, und sein Gesicht schnitt
Grimassen, je wilder die Gitarrensolos von Trevor wurden. Musikalisch boten sie sehr guten
melodiösen, treibenden Blues. Trevor eine wirklich gute Stimme, spielt wunderbar Gitarre und
seine Band bot ein durch und durch stimmiges Set.Der nachfolgende Steve Gibbons mit
seiner STEVE GIBBONS BAND bot dagegen mit seiner näselnden Fistelstimme und doch eher
langweiligen Bluesnummern eine enttäuschende Vorstellung. Ich kann gar nicht glauben, daß
Steve in England so viele Leute von den Sitzen reißen soll!
Gespielt wurden unter anderem viele Tracks von der Live-MC, und man merkte der Band die Spielfreude an. Nach 55 Minuten konnten wir die Band noch zu einer Zugabe überreden. Ein tolles Konzert, besonders auch dadurch, daß in der ersten Reihe nicht das gewohnte Gedränge herrschte und man ganz unbekümmert die Band beobachten konnte. - gutt -
Der vielbeschäftigte Sessionstreicher hat erneut zugeschlagen: Zu hören ist Wilf Gibson auf "Silver Wrists", dem Debütalbum der jungen irischen Sängerin Naimee Coleman, das 1996 auf dem irischen EMI-Label Lime Records (7243 8 54701 2 7) veröffentlicht worden ist. Die Streichersektion führt, wie so oft, Gavin Wright an, der hier auch für deren Arrangements verantwortlich zeichnet. - dmh -
Letzte Änderung: 19.03.2001